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(c) 2003 - 2004 Ulrich Häring
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Wer sind die Dayaks? |
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“Dayak” ist der Sammelname für eine Reihe von Volksgruppen, die auf einer der größten Inseln von Indonesien leben: Kalimantan. Die Dayaks sprechen eine Reihe von Sprachen und Dorfdialekten, die sich z.T. grundlegend voneinander unterscheiden. Die letzte große Menschenjagd hat 1999 stattgefunden, als man sich gegen die eingewanderten Maduresen wehrte..
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Ujang Janggui wurde Opfer eines tragischen Unfalls. 1997 zog er sich aufgrund der Unachtsamkeit eines Freundes schwere Brandverletzungen zu, die nicht verheilen wollten. Nachdem seinen Angehörigen das Geld ausgegangen war, verbrachte er 5 Jahre fast bewegungsunfähig im kleinen Dorf. 2002 konnte er in eine Krankenpflegestation in Jakarta verlegt werden, wo durch fachgerechte Behandlung die Wunden rasch (innerhalb 2 Monate fast vollständig) abheilten. Inzwischen (März 2003) kann er mit Krücken wieder selbständig laufen. Nun (November 2003) ist auch die Hüftoperation überstanden, und in Kürze kann er als vollständig geheilt entlassen werden.
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1997 wurde ich von einer Dayak-Familie im Hinterland von Westborneo adoptiert. Nach zahlreichen Reisen, Familienfeiern, Abenteuern im Dschungel und nicht zuletzt dem letzten großen Gaway (traditionellen Dayak-Fest mit reichlich Alkohol) zähle ich zumindest für die Dorfbewohner und die umliegende Gegend als weißer Dayak.
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